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KinderspielplätzeDie Leidenschaft für Kinderspielplätze zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden. Als Kind hatte ich das große Glück auf dem Land aufwachsen zu dürfen und mit dem Forst-Klövensteen quasi einen riesigen Spielplatz vor der Haustür.

Diesen nutzte ich auch eifrig, war er doch bestens geeignet für abenteuerliche Erkundungs- und Klettertouren oder das Bauen von Baum- oder Erdhölen. Er lieferte Holz für Flöße, die wir Kinder am nahegelegenen Elbestrand zu Wasser ließen und die uns lehrten, wie gut die Elemente doch miteinander harmonierten. Ein Spielen drinnen gab es nur selten.

Es zog mich hinaus, in die Natur und so sollte es auch ein Beruf sein, der mich „natürlich leben" ließe – und zwar mit Holz. Während meiner Ausbildung im Hamburger Forstamt konnte ich erstmals Objekte aus Holz fertigen, die nun auch für andere einen Wert hatten. Am Anfang waren es Jagdeinrichtungen, Futterstationen und bald auch die ersten Kinderspielplätze, gebaut aus Rundholz.

Meine eigene Kindheit lag noch nicht weit zurück, ich erinnerte mich sehr gut daran, wie wir Kinder unsere damaligen Spiel-Objekte bauten, was uns wichtig und unwichtig erschien. Das Thema Kinderspielplätze faszinierte mich immer mehr und entwickelte sich zu einer festen Größe in meinem Beruf.

Das Spannende an meiner Arbeit ist die Kombination aus den Anforderungen, die im Verbau mit naturkrummen Holz liegen, mit denen der kindlichen Bauweise, deren Objekte optisch meist in naiver, unfertiger Art und Weise auftreten. Diese Objekte sind, unter Einhaltung der Normen, viel schwerer herzustellen, als Objekte aus geometrisch konstruktivem Holz.

Mein Ziel ist es, nützliche, sinnvolle und bleibende Dinge herzustellen, an denen die Kinder Spaß haben und gleichzeitig auch lernen können, und das auf natürliche Art und Weise. Mit industriell gefertigtem Material kann man leicht daher kommen. Aber Stahl, gefärbter Kunststoff und Siebdruckplatten sind in dem Sinne eben nicht mehr natürlich und würden in einem kindlich kreativen Spielraum erst die hinteren Ränge belegen.

Kinder sollen mit der Natur und von der Natur lernen und Erfahrungen sammeln können, nicht nur motorisch, sondern auch sozialpolitisch, denn die Kinder von heute sind auch die Eltern von morgen, in deren Sinne es liegt, besonders die positiven Erfahrungen weiterzugeben.

Das größte Lob und die beste Bestätigung für mich und meine Arbeit ist und bleibt das Lächeln in den Gesichtern der Kinder– immer wieder, nach jedem Auftragsabschluss, für Schulen, Gemeinden, Kindergärten oder ganz allgemein.

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