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laercheEs gibt ca. 20 Arten der Lärche. Die Lärche gehört zu den Kieferngewächsen und ist mit der Zeder der einzige Nadelbaum, der seine Nadeln zum Winter abwirft. Die kleinen runden Zapfen an den kurzen Stielen verbleiben auch nach dem Samenabwurf zumeist am Baum.

Markant für ihre sehr starken und ausladenden Äste sowie ihren oft sehr verkrüppelten Kronenhabitus, kann eine ausgewachsene Lärche eine Höhe von 50 m und einen Stammdurchmesser bis 2 m erreichen. Ein Alter von bis zu 600 Jahren ist keine Seltenheit, es gibt aber auch weitaus ältere Exemplare. Zusammen mit der Douglasie wird die Lärche auch als so genannter industrieharter Baum bezeichnet, d.h. sie übersteht negative Umwelteinflüsse und Insekt- und Pilzbefall wesentlich besser als z.B. Kiefern, Fichten oder Tannen.

Lärche und Douglasie werden gemeinsam als Rotholz bezeichnet. Dem Laien ist es kaum möglich, einen Unterschied in der Holzstruktur festzustellen.

Lärche Querschnitt JahresringeDie ältesten Lärchen mit ca. 2000 Jahren stehen in Österreich und überflügeln damit die Eiche. Man spricht auch von der Eiche der Nadelbäume und gesteht der Lärche damit eine hohe Haltbarkeit zu. Lärche und Kiefer sind (nach DIN EN 350-2) in die Resistenzklasse 3-4 eingeteilt, mäßig dauerhaft. Das ist jedoch unter den ungünstigsten Bedingungen zu betrachten.

Im Frühjahr bildet die Lärche kleine neue Nadelbüschel. Ihre bevorzugten Standorte sind Hochgebirgslagen bis zur Baumgrenze. Forstwirtschaftlich wird die Lärche auch in tiefen Lagen angebaut. Sie steht gerne solitär und ist eine Lichtbaumart, die Konkurrenz nur wenig duldet. In den ersten Jahren erreicht sie daher ein schnelles Höhenwachstum, ein Grund für ihr junges unruhiges Holz.

Ab etwa dem zwanzigsten Lebensjahr nimmt der Höhenwachstum ab und es bilden sich engere Jahresringe mit einer sehr guten Holzqualität. Lärchenholz zeichnet sich besonders durch die warme rötliche Färbung im Kernbereich aus.

Die Lärche ist ein extrem winterharter Baum und trotzt Temperaturen bis -40 Grad. Die sibirische Lärche, nördlichster Waldbaum der Erde, überlebt auch Temperaturen bis -78 Grad.
Das Lärchenholz zählt ohne Erdkontakt zu den eigenresistenten Hölzern und wird gerne zum Möbelbau und auch im Außenbereich unbehandelt verwendet. Vor dem Import tropischer Hölzer, wurde Lärchenholz unter anderem als Decksholz für Boote und Schiffe verwendet.

Lärchenholz ist antiseptisch und findet daher zunehmend Verwendung für Stallböden. Die Späne unterbindet als Einstreu z.B. die Euterexeme bei Milchkühen. Ihr Holz besteht je nach Standort aus ca. 60-70% Kernholz mit einem hohen Gerbsäure- Teergehalt, der Grund ihrer Standfestigkeit. Lärchenholz ist stabil und lässt sich gut bearbeiten. Nach der kompletten Trocknung ist es sehr hart.

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