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laerche
Lärche
douglasie
Douglasie
eiche
Eiche
robinie
Robinie


Besendahl Naturnahe Spielgeräte
arbeitet vorzugsweise mit vier Holzsorten die wir Ihnen auf dieser Seite näher beschreiben möchten. Für spezielle Projekte verwenden wir auch Holz anderer Baumarten, je nach Tauglichkeit für das jeweilige Objekt. Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns einfach an - wir beraten Sie gern.

laercheEs gibt ca. 20 Arten der Lärche. Die Lärche gehört zu den Kieferngewächsen und ist mit der Zeder der einzige Nadelbaum, der seine Nadeln zum Winter abwirft. Die kleinen runden Zapfen an den kurzen Stielen verbleiben auch nach dem Samenabwurf zumeist am Baum.

Markant für ihre sehr starken und ausladenden Äste sowie ihren oft sehr verkrüppelten Kronenhabitus, kann eine ausgewachsene Lärche eine Höhe von 50 m und einen Stammdurchmesser bis 2 m erreichen. Ein Alter von bis zu 600 Jahren ist keine Seltenheit, es gibt aber auch weitaus ältere Exemplare. Zusammen mit der Douglasie wird die Lärche auch als so genannter industrieharter Baum bezeichnet, d.h. sie übersteht negative Umwelteinflüsse und Insekt- und Pilzbefall wesentlich besser als z.B. Kiefern, Fichten oder Tannen.

Lärche und Douglasie werden gemeinsam als Rotholz bezeichnet. Dem Laien ist es kaum möglich, einen Unterschied in der Holzstruktur festzustellen.

douglasieEs gibt 7 Arten der Douglasie. Fälschlicherweise wird auch von der Douglastanne, Douglasfichte oder Douglaskiefer gesprochen. Bei uns zählt die Douglasie mit zu den imposantesten heimischen Baumarten. Sie ist ausgesprochen schnellwüchsig und gehört mit zu den größten Bäumen der Erde.

Forstwirtschaftlich nimmt die Fläche der Douglasie bereits ca. 135.000 ha ein, das entspricht ca. 1,5% der deutschen Waldfläche. Die Eiszeit hatte die Douglasie zunächst aus Europa verbannt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie durch den schottischen Naturforscher D. Douglas wieder nach Europa eingeführt. Sie überlebte auf dem nordamerikanischen Kontinent. Heute ist die Douglasie das Wahrzeichen des US Bundesstaates Oregon.

EicheDie Eiche stand schon immer als eine Art Garant für Stabilität und Dauerhaftigkeit. Ihre Blattform mit Fruchtstand dient deshalb auch vielerorts als Siegel für lang Bewährtes, als Siegesauszeichnung und Symbol für Qualität z.B. auf Werkzeugen.

In Europa bis vorderes Asien liebt die Eiche solitäre Standorte auf guten Böden mit viel Sonne. Sie trägt ein mittelgrünes Laubkleid, das oft über den Winter bis zur Laubneubildung im April/Mai am Baum bleibt (Wintereiche). Eine Eiche kann bis 50 m hoch werden und einen Stammdurchmesser von 3 m erreichen.

Ihre Blüte ist unscheinbar, dafür sind ihre Früchte (September-Oktober), die Eicheln, sehr bekannt und beliebt als natürliches Bastelmaterial und zur Wildfütterung. Eichen können 500 bis 800 Jahre alt werden, wobei es auch ältere Exemplare gibt.

RbinieDie Robinie kommt ursprünglich aus den USA, wobei nicht ganz fest steht ob aus dem Norden oder dem Südosten der USA. Sie wurde, wie viele andere Bäume nach Europa importiert und gehört mit zu den am häufigsten kultivierten Laubbäumen. Ihre Standorte erstrecken sich im Wesentlichen vom Osten Deutschlands bis nach Südosteuropa mit Schwerpunkt in Ungarn und Rumänien.

Sie dient neben der Holzproduktion der Bodenverbesserung (Stickstoffanreicherung) und zur Befestigung von losen Böden, zur Haldenbefestigung. Das Holz besteht zu 87% aus Kernholz gelbgrünlich (oliv) bis dunkelbraun, je nach Alter und Standort. Robienienholz besitzt sehr gute technische Eigenschaften, nicht zuletzt gehört sie deshalb als einziger europäischer Baum zur Resistenzklasse 1 (nach DIN EN 350-2), sehr dauerhaft, auch mit Erdkontakt 15-30 Jahre.

Die Robinie ist relativ schnellwachsend, wird bis zu 25 m hoch und kann einen Stammdurchmesser bis zu 1 Meter erreichen.